Meine Hunde in Memoriam

Erinnerungen

Nicht der geringste Kummer, den wir ertragen müssen, wenn sie von uns gehen, diese wortlosen Freunde, ist, dass sie so viele Jahre unseres Lebens mit sich nehmen.

Doch wenn sie darin Wärme finden, wer würde ihnen diese Jahre missgönnen, die sie über uns gewacht haben?
Und was immer sie mit sich nehmen, sei versichert, sie haben es verdient.

Lang hat es gedauert, bis mein Traum vom ersten, eigenen Hund in Erfüllung ging. Was brauchte ich Papiere? Ich wollte einen Hund und so wurde "Justi", eine Labrador Hündin, für wenig Geld gekauft. 

Sie war ein toller Hund und ich habe sie innigst geliebt. Im Alter von 5 Jahren habe ich sie dann wegen einer schweren Hüftgelenksdysplasie einschläfern lassen müssen. Nur wer selber Hunde hat, kann meinen damaligen Schmerz nachempfinden.

Wer sich ein solches Schicksal ersparen will, der sollte die Geschichte von Lea lesen und sie an andere weitergeben.

 

Kama von Kennersberg

genannt Askia

26.05.1996 - 25.02.2006 

"Schlauer" geworden sollte mein nächster Hund über anständige Papiere verfügen und den Nachweis erbringen, dass seine Eltern beide HD-frei waren. Entsprechend war der Preis auch etwas höher.

"Kama von Kennersberg", von mir Askia genannt, erfüllte diese Voraussetzungen. Nur hatte sie keine VDH-Papiere und um deren Bedeutung wurde ich mir erst später bewusst.

Im Alter von 2 1/2 und 3 Jahren musste sie an den Hinterläufen wegen Kreuzbänderrissen operiert werden. Ich entschied mich  aufgrund ihres Alters für eine neue Operationstechnik, die ihr eine baldige Kniegelenksarthrose ersparen sollte.

Kostenfaktor: gute 4000 DM. Das Geld war gut investiert. Sie arbeitete bis zuletzt schmerzfrei als Therapie- und Sporthund. Sie starb an einem Gehirnschlag innerhalb weniger Minuten.

 

Conny vom Rußbach

01.12.1996 - 09.12.2006

Es weiß ja keiner, der´s nicht erlebt

wie´s ist, wenn einer die Flügel hebt

und leise, leise sich auf die Reise - die letzte macht.

 

Es weiss ja keiner, dem´s nicht geschah

wie´s ist, wenn einer nun nicht mehr da.

 

Wenn leer die Stätte des, den man hätte so gern noch nah.

 

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