Die Ernährung

Sie haben ausreichend Futter mitbekommen, um in den ersten Tagen die Ernährung nicht umstellen zu müssen. Bitte weichen Sie das Futter vorher ein, damit Sie sicher sind, dass der Welpe ausreichend Flüssigkeit zum Futter aufnimmt.

Mit zunehmendem Wachstum werden Sie die Fütterungszeiten von vier, auf drei, auf zweimal täglich verringern können. Füttern Sie den Welpen immer nachdem Sie mit ihm gespielt haben. So vermeiden Sie Erbrechen oder im schlimmsten Falle eine Magendrehung.

Ich empfehle im ersten Lebensjahr ausschließlich spezielles Welpen- und Junghundfutter zu füttern. Der wachsende Hund braucht ein spezielles Futter, damit sein Calzium- und Magnesiumbedarf gedeckt ist. Auch sollten Sie im eigenen Interesse versuchen ein Futter zu wählen, das in gepresster Form angeboten wird. Flockenfutter ist qualitativ nicht schlechter, aber beim Boxer setzt es sich sehr in den Lefzen fest, was in der Regel mit einer großen Verunreinigung des Futterplatzes und der Wohnung verbunden ist.

Um der Eintönigkeit des Trockenfutters zu begegnen, habe ich Joghurt, Frischkäse oder Quark untergemischt. Auch bei meinen großen Hunden mische ich das Trockenfutter zeitweilig mit Gemüse, Fleischbrühe oder gekochtem Fleisch. Auch wird sich Ihr Welpe freuen, wenn Sie ihm zuweilen einen Markknochen anbieten. Insgesamt sollte das Futter abwechslungsreich gestaltet sein, was jedoch nicht so zu verstehen ist, dass das Grundfutter alle vier Wochen gewechselt wird. Wir mögen schließlich auch nicht jeden Tag das gleiche Essen auf dem Tisch.

Ausreichend frisches Wasser muss immer für ihn erreichbar sein.

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